| . |
Mälzerei
- Backhaus - Stellmacherei - Speicher
|
| . |

Nach
Auskunft der Denkmalkartei von Zottewitz gab es in unmittelbarer Nähe des
Schlosses ein Backhaus, eine Mälzerei, eine Schmiede und eine Stellmacherei. Trockenmauern
und angelegte Terrassenflächen, auf dem heutigen Kirschberg, zeugen sogar von
Weinanbau. Das würde auch dann das bestehen von tiefen, kühlen Kellern
vor dem Wirtschaftgebäude begründen, die man für die Lagerung von Bier und
Wein benötigte. Diese Keller der Wirtschaftsgebäude sind jedoch nach der
tonnenförmigen Gewölbeform nicht so alt ein zu schätzen, wie die
Kreuzgewölbe des Schlosses, da diese noch älter als das Schloß selbst
sind und auf den Bestand einer früheren Wasserburganlage schließen
lassen. Gerade die Wandstärken des dortigen Kellers von 1,20 bis 1,50m
lassen diese Schlussfolgerung zu. Übrigens auch ein guter Ort, um guten
Wein einzulagern. |
Die meisten Gebäude wurden unter Agnes von Stammer, (re.) der letzten adligen
Besitzerin von Schloß und Rittergut zu Zottewitz, in der Zeit um 1876-1886
errichtet.
Links auf dem Bild ist Ihre Mutter zu sehen.
Hier unten im Bild eine von vielen Sandsteintafeln mit Ihrem Namenskürzel
und der entsprechenden Jahrszahl, vom Bau des jeweiligen Gebäudes.
Diese Tafel befindet sich z.B. über den Stallanlagen. |
| Des weiteren waren auf dem Gutshof ein Wirtschaftsgebäude mit Speicher für
Getreide,
Stallanlagen, ein Backhaus, eine Mälzerei oder heute auch als Brauerei
bezeichnet. Außerhalb des umbauten Rittergutes, außerhalb der Wehranlage ist
noch eine Schmiede, Stellmacherei und in der Chronik ist auch von einer eigenen
Windmühle zu lesen. |
Wir wollen uns jetzt einmal die einzelnen Gebäude näher
anschauen.
Begleiten Sie uns so zusagen auf einen kleinen Rundgang an historischen
Gebäuden vorbei.
Hinweis: Jedes Bild in der Tabelle kann mit einem Mausklick vergrößert werden! |


Das alte Feuerwehrhaus im Zwingergelände. In älteren Gemeinde-
dokumenten sind Aktivitäten zum Brandschutz seit 1876 ausgewiesen. Auf
Beschluss des Gemeindevorstandes von 1886 wurde eine Spritzenmannschaft
auf 3 Jahre verpflichtet. |
Das NEUE
Feuerwehrhaus.
Links daneben, auf den alten Grund- mauern des Schlosses, eine
"Neubauernstelle". Dieses Gebäude nutz sogar noch die linken
Kellergewölbe des alten Schlosses, die sehr schöne, gut erhaltene Kreuzgewölbe
aufweisen.
Mehr zur Feuerwehrgeschichte gibt es HIER ! |

Das
Backhaus neben dem ehemaligem Schloss. Auch dies wurde zu Wohnzwecken
umgebaut. |
Der ehemalige Bootsschuppen und Leiterhaus von 1876. Dieser
Holsschuppen mit sehr schöner Laubsägearbeiten dienste zum unterstellen des Bootes für den
Schloßteich, sowie als Leiterhaus. Mehr zur
Geschichte der Feuerwehr gibt es hier zu lesen ! |

Speichergebäude
für Getreide. Riesige Böden mit starken Holzbalkendecken finden wir
dort, die große Mengen an Getreide aufnehmen konnten. Aber auch Flachs
und Hanf wurde dort gelagert und zu Seilen, verarbeitet. |

Die
rekonstruierte Hinterseite des Herrenhausgiebels.
In dieser Seite des Hauses lassen sich eigentlich nur Vermutungen
anstellen, wofür dieser Gebäudeteil einmal erbaut wurde. Fakt ist,
das es exakt in den Baustiel der übrigen Häuser paßt. |

Der damalige Schweinestall mit der Jahreszahl 1691
im Eingangstorbogen, ist heute ein Wohngebäude.
|

Stellmacherei
Dort befinden sich noch heute die Werkstatt mit alten
Holzbearbeitungsmaschinen die über Transmissionsriemen (Flachriemen)
angetrieben wurden. Auch ein Sägegatter befand sich dort. Heute befindest
sich das Radiomuseum
an dieser Stelle. Der Besitzer Herr Klug, wird ihnen gern alles
demonstrieren und vorführen. Auch nach dem Etikettensammler
von Zottewitz, können Sie dort fragen - denn da sind Sie an dort an
der richtigen Adresse ! |
|