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Döschütz  

Schulgeschichte aus Döschütz 

Das Schulwesen, oder die Schulgeschichte

Bereits in der Schulordnung vom 17. März 1773 wird die ganzjährige Schulpflicht für Jungen und Mädchen vorgeschrieben. Bekannt ist, dass Döschütz im Jahre 1827 einen nicht konfirmierten Kinderlehrer hatte, der nach dieser Bezeichnung von Amtswegen nicht anerkannt wurde.

Mit dem Volksschulgesetz von 1835 wird die achtjährige Schulpflicht eingeführt.

In Zottewitz bestand um 1836 schon eine Reihenschule mit einem ständigen Lehrer. Nach mündlicher Überlieferung soll der Unterricht im Haus von Schmidt Hans abgehalten worden sein. Diese Schule sollen auch die Döschützer Kinder besucht haben.

1891 wurde ein neues Schulhaus errichtet. In diesem wurde bis 1950 Unterricht gehalten. Von 1945 bis 1950 sind die Klassen 1 bis 4 in je zwei Jahrgängen in Zottewitz zum Unterricht gegangen, und die Klassen 5 bis 8 in gleicherweise nach Blattersleben.

Nach Schließung der Zottewitzer Schule im April 1950 wurden die Kinder von Döschütz und Zottewitz in Seußlitz eingeschult. Dort besuchten sie die Klassen 1 bis 8 . Für die Klassen 9 und 10 wurde in Merschwitz Unterricht gehalten.

Da unsere Gemeinde zum damaligen Kreis Großenhain gehörte, wurden die Kinder ab 1977 in die Mittelschule Priestewitz eingeschult bzw. besuchten ab dem Schuljahr 1977/78 diese Schule.

Mit der Wende bzw. Änderung des Schulgesetzes bestand freie Schulwahl. Jedoch mit weiter sinkender Geburtenrate und demzufolge sinkender Schüler­zahl können nicht alle Schulstandorte erhalten bleiben und die Schulwege für die Kinder verlängern sich. So besuchen jetzt beispielsweise Kinder unseres Ortes die Schulen Priestewitz, Lenz, Ebersbach oder Großenhain.

 

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